Haushaltsverabschiedung: Merk-Erbe 90 Minuten unter Dauerkritik

Der Haushalt der Stadt Bayreuth für das laufende Jahr ist unter Dach und Fach. Den Finanzplan des Rathauses billigte der Stadtrat am Nachmittag mit großer Mehrheit. Nur vier Stadträte stimmten mit Nein und zwar Thomas Bauske von der SPD und die drei Bürgervertreter des Vereins „Junges Bayreuth“. Der städtische Etat sieht Investitionen von fast 50 Millionen Euro vor. Eine Kreditaufnahme ist in diesem Jahr nicht nötig, die Stadt hat genügend Liquidität. Vor der Verabschiedung des Haushalts musste sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe bei den Haushaltsreden der Fraktionsvorsitzenden scharfe Kritik gefallen lassen.

In der Amtszeit von Merk-Erbe ist – glaubt man den Haushaltsreden ihrer Gegner – alles schiefgelaufen, was nur schief laufen kann. Thomas Bauske von der SPD sprach von einem achtjährigen Spuk im Rathaus. Noch weiter ging Stefan Specht von der CSU: die Politik der ersten Frau an der Stadtspitze führe in ein paar Jahren zu einem Nachkriegsrekord bei der Verschuldung. Merk-Erbe werde – falls sie im Amt bleibe – als Schuldenkönigin in die Stadtgeschichte eingehen. Bis auf die BG und die Grünen waren sich darüber hinaus Alle einig: aus Bayreuth eine besonders kinderfreundliche Stadt zu machen, sei Merk-Erbe seit 2012 nicht gelungen.

 

HM