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Handwerk fordert Steuernachlass für seine Kunden

München (dpa/lby) – Das bayerische Handwerk hat zu wenig Arbeit. «Verbraucher und Industrie sind momentan mit Aufträgen eher zurückhaltend», beklagte Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl am Dienstag. Deshalb sei ein «umfassendes Förderprogramm des Bundes zwingend erforderlich». Wenn Auftraggeber 20 Prozent der Kosten für Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen könnten, würde das helfen. Und die schnelle vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags sei überfällig. «Wir müssen für mehr öffentliche und private Investitionen sorgen», forderte Peteranderl.