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Genügend Wasserfläche für den Schwimmunterricht? Wasserwachtler spricht von “Milchmädchenrechnung“

Das ist das in Bayreuth derzeit wohl am heißesten diskutierte Thema: das Stadtbad soll geschlossen werden und einer Erweiterung eines Heizkraftwerkes weichen. Kritiker sagen, das sei nicht nur ein herber Verlust für die Badegäste sondern vor allem auch für die Schwimmausbildung. Laut Oberbürgermeister Ebersberger gebe es in Bayreuth dafür auch ohne das Stadtbad überdurchschnittlich viele Wasserflächen gebe. Das belege eine Studie. Hans Seibel von der Kreiswasserwacht nannte das in einem Mainwelle-Interview eine „Milchmädchenrechnung“.

„Da ist natürlich alles eingerechnet. Auch die Wasserflächen von den Kliniken und von den Hotels. Das sind aber keine Wasserflächen, die öffentlich zugänglich sind – und aus unserer Sicht weder für den Schwimmunterricht noch für ein Training geeignet sind.“

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird sich am Donnerstag (23.6.) – in nichtöffentlicher Sitzung – mit der Zukunft des Stadtbades befassen.

mso