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Geldspritze für Studenten

Studenten sind meist knapp bei Kasse. Gerade die „Corona-Zeit“ ist für viele schwierig. Aber es gibt Unterstützung vom Staat. Seit Montag werden die Anträge der Überbrückungshilfe bearbeitet. Beim Studentenwerk Oberfranken sind schon über 650 solcher Anträge eingegangen, berichtet der Kurier. Aber das mit den Zuschüssen ist nicht ganz so einfach. Die Höhe der möglichen Zuschüsse richtet sich nach dem Kontostand der Studenten. Es darf sich auf dem Konto nämlich nicht mehr als 500 Euro befinden. Sind zum Beispiel 400 Euro darauf, könne nur ein Zuschuss von 100 Euro gewährt werden und die Finanzspritze wird dann gestaffelt ausgezahlt. Damit man eben auf eine Höchstsumme von 500 Euro kommt. Noch eine Voraussetzung ist aber, dass man sich wegen der Pandemie in einer Notlage befindet. Zum Beispiel, wenn ein Student seinen Nebenjob nicht mehr ausüben kann. Ein anderer Grund wäre aber auch, wenn man keinen Unterhalt mehr bekommen würde. Da muss man dann auch die entsprechenden Nachweise einreichen. Die Überbrückungshilfe ist nur vorrübergehend gedacht. Für die Monate Juli und August müsste dann ein Wiederholungsantrag gestellt werden.

mes