© dpa

Früherer NKD-Chef in Berlin erneut vor Gericht

Der frühere NKD-Geschäftsführer Michael Krause steht erneut vor Gericht. Er verbüßt bereits eine Freiheitsstrafe in einer Berliner Haftanstalt. Jetzt muss er sich laut Kurier zum wiederholten Mal wegen Anstiftung zu einem Verbrechen verantworten.

Zur Erinnerung: Der Ex-NKD-Chef ist vor einigen Jahren wegen Veruntreuung von Firmengeldern in Millionenhöhe zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Schon während dieses Verfahrens hatte er aus der Untersuchungshaft in Hof heraus einen Mithäftling angeheuert, mit dessen Hilfe der zuständigen Richter unter Druck gesetzt, wenn nötig sogar getötet werden sollte. Das hatte eine weitere Freiheitsstrafe für den Geschäftsmann zur Folge. Dann soll er auch im Knast in Berlin versucht haben, einen Killer zu finden. Diesmal habe er ihn auf den früheren Mithäftling aus Hof angesetzt. Um ein Wiederaufnahmeverfahren zu erreichen, sollte der zu einer Rücknahme seiner Aussage gedrängt und anschließen umgebracht werden. Der Auftragsmörder soll gesungen haben und hätte dafür angeblich ebenfalls auf Veranlassung Krauses getötet werden sollen. Mitmachen wollte da scheinbar niemand mehr.

mso