Flugzeugabsturz in Kulmbach: Bergung wird heute fortgesetzt

Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs am Kulmbacher Flugplatz gestern am frühen Abend, sollen heute im Laufe des Vormittags die beiden getöteten Insassen geborgen werden. Bei ihnen handelt es sich um einen 52-jährigen Unternehmer aus dem Landkreis Kulmbach und einen Begleiter, dessen Identität noch nicht bekannt ist.

Die Maschine war am Flugplatz zu einem Rundflug angemeldet, ist beim Start aus geringer Höhe am Ende der Startbahn abgestürzt, hat sich überschlagen und ist auf dem Dach liegen geblieben. Für den Piloten und seinen Passagier kam jede Hilfe zu spät. Großes Problem bei der Bergung der Opfer ist eine Sprengladung für einen Rettungsfallschirm, der bei solchen Flugzeugen üblich ist. THW und Feuerwehr wollten das Wrack gestern soweit drehen, dass sie an die beiden Insassen herankommen, mussten gestern Abend in der Dunkelheit aber wegen der Explosionsgefahr der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm aufgeben.

Die Nacht über waren Einsatzkräfte vor Ort um die Absturzstelle abzusichern und abzusperren. Experten des Luftfahrtbundesamtes und Sachverständige sollen heute bei der Bergung der Opfer helfen. Die Kripo und das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig ermitteln. Ein Kriseninterventionsteam und Notfallseelsorger betreuen die Angehörigen der Opfer.

red