Flächenverbrauch geht in Bayern leicht zurück

Der Neuverbrauch von Flächen für Siedlungen und Verkehrswege ist in Bayern leicht zurückgegangen. Im vergangenen Jahr seien 3757 Hektar an Siedlungs- und Verkehrsfläche hinzugekommen, ein Plus von 0,4 Prozent. Im Jahr zuvor hatte der Neuverbrauch von Flächen für Siedlungen und Verkehrswege noch bei mehr als 4200 Hektar gelegen.

Damit seien 12,2 Prozent der Gesamtfläche des Freistaats auf diese Weise genutzt, teilte das Landesamt für Statistik in Fürth mit. Mit 46,1 Prozent wurde Ende 2021 knapp die Hälfte der Gesamtfläche Bayerns landwirtschaftlich genutzt. Ein weiteres gutes Drittel besteht aus Wald (35,3 Prozent).

Der tägliche Flächenverbrauch habe damit 2021 bei durchschnittlich 10,3 Hektar pro Tag gelegen. Im Jahr zuvor seien es noch 11,6 Hektar täglich gewesen.

Das Landesamt wies darauf hin, dass Siedlungs- und Verkehrsflächen nicht gleichzeitig Versiegelung bedeuten – nur etwa die Hälfte der Siedlungs- und Verkehrsflächen seien überbaut.