Fahrzeuge stehen auf einer Autobahn im Stau., © Mia Bucher/dpa/Symbolbildarchiv

Brennender Laster blockiert A7: Autofahrer stirbt

Ein umgekippter Lastwagen hat am Montag rund um das Autobahnkreuz bei Ulm für lange Staus und einen tödlichen Folgeunfall gesorgt. Der Laster war am Morgen auf der Autobahn 7 umgekippt und in Brand geraten. Der Fahrer des mit Kupfer beladenen Transporters konnte sich selbst leicht verletzt aus dem Führerhaus befreien, der Lastwagen aber brannte vollständig aus, wie die Polizei mitteilte. Wegen des querliegenden Lastwagens blieb die Fahrbahn bei Nersingen in Richtung Füssen bis in den Nachmittag voll gesperrt, der Verkehr wurde mehrere Stunden lang umgeleitet.

Etwa zwei Stunden nachdem der Lastwagen Feuer fing ereignete sich etwa zehn Kilometer entfernt am Ende des Rückstaus ein tödlicher Unfall. Der 58 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters erkannte das Stauende nicht rechtzeitig und fuhr fast ungebremst auf einen stehenden Lastwagen auf. Der Kleintransporter schob sich demnach unter den Laster, der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Auch dieser Unfall führte zu einer etwa vier Stunden langen Streckensperrung.

Zunächst war es zu dem ersten Lasterunfall gekommen, weil der 44 Jahre alte Fahrer rechts von der Fahrbahn abgekommen ist und auf dem Grünstreifen landete. Beim Versuch das Fahrzeug zurück auf die Straße zu lenken, kippte der Lkw an der Böschung um und geriet in Brand. Für die Bergung musste ein Kran geholt werden.