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Endlagersuche: verrutschter Zeitplan sorgt im Fichtelgebirge für wenig Überraschung

Das Fichtelgebirge zählt zu den 90 Gebieten in Deutschland, die als denkbare Standorte für ein Atommüll-Endlager genannt werden. In diesem Zusammenhang sorgen nun Medienberichte und eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums für Aufmerksamkeit. Angeblich ist der Zeitplan für die Suche nach einem neuen Endlager in Deutschland völlig verrutscht.

Angeblich dauert es nun bis ins Jahr 2046, ehe feststeht, wohin der Atommüll nun kommen soll. Die Suche könnte damit 15 Jahre länger dauern als geplant. Das Umweltministerium in Berlin begründet das mit den hohen Ansprüchen, die eine Endlagersuche mit sich bringt. Die Reaktionen im Fichtelgebirge sind bisher verhalten. Die Verzögerung sei wenig überraschend, hört man nur. Im Landratsamt Wunsiedel gibt es ja sogar ein eigenes Büro, das Informationen zur Endlagersuche einordnet. Nächste Woche will man dort eine Stellungnahme formulieren.

hm