„Dry January“: Wie sinnvoll ist der Trend aus Großbritannien?

Einen Monat lang keinen Tropfen Alkohol trinken. Das ist die Herausforderung beim so genannten „Dry January“. Der hat seinen Ursprung in Großbritannien und wird auch in Deutschland immer häufiger „durchgezogen“. Das hat auch seinen Sinn, denn laut Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums trinken fast acht Millionen Deutsche Alkohol in gesundheitlich schädlichen Mengen. Und das geht schneller, als man denkt, sagt Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Allgemeinarzt in Kulmbach.

„Die normale Menge, die Körper verkraften kann, liegt bei Männern zum Beispiel bei einer Halben Bier oder einem Viertel Wein. Bei Frauen ist es etwa die Hälfte. Wenn also jemand über zwei Bier oder über einen viertel bis halben Liter Wein am Tag konsumiert, ist das schon auffällig.“

Nur ein Monat ohne Alkohol habe schon nachweislich positive Wirkungen auf den Körper, so Kneitz weiter. Studien der University of Sussex haben ergeben, dass sieben von zehn Teilnehmern des Dry January besser schlafen konnten und genau so viele hinterher weniger Alkohol getrunken haben als davor.

red