Die „Schoko“ muss sich mit Sanierung noch gedulden

Für die denkmalgeschützte Schokofabrik in Sankt Georgen ist jetzt im Bayreuther Rathaus ein erster und auch sehr gelungener Sanierungsplan vorgestellt worden. Allerdings ist im Bauausschuss des Stadtrats deutlich geworden, dass sich die „Schoko“ bei den städtischen Bauvorhaben hinten anstellen muss. Erst wenn die erwarteten, schwierigen Haushaltsjahre im Rathaus vorbei sind, soll in das Jugendzentrum investiert werden – dann allerdings kräftig.

Der Zeitplan für das Jugendzentrum sieht so aus: bis Ende 2024 soll die gesamte Planung fertig sein. Wenn sich dann genügend Geld in der Stadtkasse findet, soll ab 2025 drei Jahre lang saniert werden. Am Ende soll die Schoko ein lichtdurchflutetes Jugendzentrum sein, das seinen Charakter als Industriegebäude behalten hat. Über zehn Millionen Euro sind vorgesehen – aber erst dann, wenn in Bayreuth andere Projekte wie Schulsanierungen oder Friedrichsforum abfinanziert sind.

Der Bauausschuss des Stadtrats hat den ersten Planentwurf für die Schoko und auch den Zeitrahmen für die Sanierung einstimmig für gut befunden.

hm