Christian Bale (l), Margot Robbie und John David Washington in einer Szene des Films «Amsterdam»., © -/Walt Disney Company/dpa

Die Filmstarts der Woche

Krimikomödie «Amsterdam» mit vielen Stars

In den USA kam es 1933 zu einem kaum bekannten faschistischen Polit-Komplott. Basierend darauf hat Regisseur und Autor David O. Russell («Silver Linings», «American Hustle») seinen Film «Amsterdam» gedreht. Im Kern steht ein wahres Ereignis, aber die Story und die Charakter sind fiktiv.

Zwei Freunde und ehemalige Kriegskameraden, der Arzt Burt Berendsen (Christian Bale) und der Anwalt Harold Woodman (David John Washington), werden im New York der 30er Jahre in einen seltsamen Mordfall verwickelt und gelten plötzlich selbst als Verdächtige. Beim Versuch ihre Unschuld zu beweisen und die Wahrheit über die Hintergründe aufzudecken, treffen sie ihre alte Freundin Valerie (Margot Robbie) wieder, mit der sie während des 1. Weltkriegs eine magische Zeit in Amsterdam hatten. Robert De Niro, Chris Rock, Mike Myers, Taylor Swift und zahlreiche andere Stars spielen in dem Film mit.

Amsterdam, USA 2022, 135 Min., FSK 12, von David O. Russell, mit Christian Bale, David John Washington, Margot Robbie, Rami Malek, Robert De Niro, Mike Myers)

Michael «Bully» Herbig als Schlossgespenst Hui Buh

München (dpa) – In ihren Rollen als lustiges Schlossgespenst Hui Buh und König Julius kehren Michael «Bully» Herbig und Christoph Maria Herbst auf die Kinoleinwand zurück. Mit «Hui Buh und das Hexenschloss» setzt Regisseur Sebastian Niemann seine Kinderfilm-Komödie «Hui Buh, das Schlossgespenst» fort. Darin steht die kleine Hexe Ophelia (Nelly Hoffmann) vor den Toren des Schlosses Burgeck und bittet ihren Onkel Hui Buh um Hilfe, damit ein mächtiges Zauberbuch nicht in die Hände der bösen Hexe Erla fällt. Gemeinsam mit König Julius und unerwarteten Rettern in der Not stellen sie sich dem Abenteuer im Hexenwald.

Hui Buh und das Hexenschloss, Deutschland 2022, 88 Min., FSK ab 6 Jahren, von Sebastian Niemann, mit Michael «Bully» Herbig, Christoph Maria Herbst, Rick Kavanian, Nelly Hoffmann und Mina Tander

Reemtsma-Entführung aus der Sicht des Sohnes

Hamburg (dpa) – Wenn der eigene Vater entführt wird, ist plötzlich nichts mehr so wie es vorher war. Plötzlich bekommt die Angst ein Gesicht. Der damals 13 Jahre alte Sohn des Millionenerben Jan Philipp Reemtsma musste 33 Tage lang hoffen, bangen und warten. Die schlampige Arbeit der Polizei, mindestens zwei gescheiterte Geldübergaben, das eigene Haus eine Einsatzzentrale voller fremder Menschen, die sich um einen kümmern müssen.

Darüber hat er ein Buch geschrieben und das ist nun auf eine eindringliche und leise Art von Regisseur Hans-Christian Schmid verfilmt worden. Die Romanverfilmung «Wir sind dann wohl die Angehörigen» geht unter die Haut – nicht nur wegen der großartigen Schauspieler Claude Hinrichs als 13-jähriger Johann und Adina Vetter als dessen Mutter. Sondern auch, weil er unaufdringlich und mit einer leisen Wucht die Geschichte einer Familie zwischen Hoffen, Bangen, Langeweile und Wut erzählt.

Wir sind dann wohl die Angehörigen, Deutschland 2022, 118 Minuten, FSX 12, von Hans-Christian Schmid mit Claude Heinrich, Adina Vetter, Justus von Dohnányi, Hans Löw, Yorck Dippe, Enno Trebs, Fabian Hinrichs und Philipp Hauß