Der WEISSE RING gegen Hass und Hetze

Immer mehr Menschen erleben Vorurteile und Hass. Zum Beispiel aufgrund ihrer sozialen Gruppenzugehörigkeit oder weil sie einer bestimmten Schicht oder Berufsgruppe angehören. Man spricht dann von vorurteilsgeleiteter Gewalt.

Unter der Oberfläche brodelt es

Zuwanderung, Klimawandel, Corona-Pandemie – die Sorgen der Menschen wachsen, gleichzeitig nimmt auch die Verunsicherung in der Gesellschaft zu. Céline Sturm vom WEISSEN RING erklärt: „Diese Verunsicherung wird von Einzelnen, aber auch von Gruppen benutzt und eben auch verstärkt, um ihre eigene Unsicherheit mit dieser Herabsetzung anderer zu kaschieren. Indem sie zum Beispiel gegen vermeintlich Schwächere agieren – sei es gegen Frauen, Homosexuelle oder Migranten.”

Übergriffe aus haltlosen Gründen

Der WEISSE RING hat sich deshalb dieses Jahr ganz besonders dem Thema „Hass und Hetze – Verrohung der Gesellschaft“ angenommen. „Bei dem Thema geht es nicht nur um Hass gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen”, weiß Céline Sturm. „Auch Einsatzkräfte wie Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrkräfte werden angegriffen. Unter enormen Anfeindungen leiden aber auch zum Beispiel Politiker und Amtsträger. “

100 Prozent Rückhalt für Betroffene

Wer sich bedroht fühlt, sollte unbedingt alle Übergriffe – ob körperlich oder verbal – dokumentieren. Und auch ganz wichtig: Verbündete suchen und sich helfen lassen! „Als WEISSER RING helfen wir mit 100 Prozent Rückhalt für Betroffene!”, verspricht Céline Strum. „Und zwar unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, Staatsangehörigkeit und politischer Überzeugung. Allerdings sind Opfer oft zu eingeschüchtert, um sich Hilfe zu holen. Deswegen ist es uns ein besonderes Anliegen, über dieses Thema zu informieren und für dieses Thema auch zu sensibilisieren. Damit wir in Zukunft Betroffene und ihre Angehörigen auch gezielt unterstützen können.”

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit WEISSER RING e. V.

Weiterführende Informationen

finden Sie unter http://www.weisser-ring.de