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Corona schwächt die oberfränkische Handwerkskonjunktur

Der Lockdown bremst die Konjunktur im oberfränkischen Handwerk weiter aus. Die jüngste Umfrage der HWK unter ihren Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass der Großteil der Betriebe zum Jahresende mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte. Auch die neuerlichen Beschränkungen würden viele Handwerksunternehmen empfindlich treffen, heißt es in einem Schreiben der Kammer. Das dämpfe auch die Erwartungen für den Jahresbeginn 2021. Etwa 40 Prozent der befragten Betriebe rechneten mit einer schlechten Geschäftslage im ersten Quartal des neuen Jahres. Besonders betroffen seien Zulieferer und Betriebe des gewerblichen Bedarfs, Gesundheitshandwerker sowie Friseure und Kosmetiker. Insgesamt rechnet HWK-Geschäftsführer Rainer Beck für dieses Jahr mit einer Erholung der Handwerkskonjunktur in Oberfranken – allerdings nur, wenn die Corona-Schutzmaßnahmen wieder gelockert werden.

mso