Containerdorf: in Weidenberg gibt es Sicherheitsbedenken bis hin zur Angst

Die Marktgemeinde Weidenberg muss sich darauf einstellen, dass bis zum April an der Mengersreuther Straße ein Containerdorf für 65 bis 80 Geflüchtete errichtet wird. Die Zahl der Container beläuft sich auf insgesamt 60. Das Gelände, das Eigentum des Landkreises ist, wird komplett eingezäunt. Bei einer teils turbulenten Informationsveranstaltung in der Dreifachturnhalle von Weidenberg hat Landrat Wiedemann am Mittwochabend (18.1.) angekündigt, das Containerdorf werde voraussichtlich drei Jahre lang belegt werden. Die Geflüchteten seien überwiegend alleinreisende Männer aus Syrien bzw. Afghanistan.

Der Landrat im Mainwelle-Interview: „Der Markt Weidenberg verfügt über eine gute Infrastruktur. Man ist auch mit dem Zug beispielsweise schnell in Bayreuth. Man hat hier Einkaufsmöglichkeiten, denn die Geflüchteten müssen sich ja selbst versorgen hier in diesem Containerdorf. All das hat mit ‚reingespielt, dass Weidenberg als Ort gewählt worden ist.“

Etwa 120 Weidenberger waren zur Informationsveranstaltung des Landrats erschienen. Viele haben von Ängsten gesprochen und große Bedenken geäußert wegen der Sicherheit in der Ortschaft.

hm