Ein Rettungswagen fährt über die Straße., © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

BRK kann mehr Notfallsanitäter ausbilden

Das Bayerische Rote Kreuz kann jetzt deutlich mehr Notfallsanitäter ausbilden. Die Sozialversicherungsverbände finanzierten dieses und nächstes Jahr insgesamt 750 Ausbildungsplätze, teilte das BRK am Dienstag in München mit. Im vergangenen Jahr waren es noch 245 Ausbildungsstellen gewesen.

BRK-Landesgeschäftsführerin Elke Frank sagte, der Rettungsdienst arbeite seit Monaten teilweise an der Belastungsgrenze. Mehr Fachkräfte entlasteten ihn nachhaltig und langfristig. Im Oktober starteten rund 375 neuen Azubis, nächstes Jahr weitere 375. «In etwa vier Jahren werden wir erste Entlastungen spüren», dann träten die ausgebildeten Notfallsanitäter ihren Dienst an, so Frank.

Der öffentlich-rechtliche Rettungsdienst in Bayern wird von den Sozialversicherungsverbänden AOK, BKK, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, IKK classic, Knappschaft-Bahn-See, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und Verband der Ersatzkassen finanziert.