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Bezirkshaushalt 2022: Mehrbelastung für Bayreuth trotz gleichbleibender Umlage

Der Bezirk Oberfranken hat jetzt seinen Haushaltsentwurf für das Jahr 2022 vorgestellt. Mit einem Gesamtvolumen von knapp 450 Millionen Euro soll er um gut ein Prozent unter dem des laufenden Jahres bleiben, meldet der Kurier. Der Hebesatz für die Bezirksumlage, die die kreisfreien Städte und Landkreise aufbringen müssen, soll das siebte Jahr in Folge bei 17,5 Punkten bleiben. Das wäre erneut der niedrigste Wert in Bayern. Trotzdem müssten die Kommunen aufgrund der angestiegenen Umlagekraft in Oberfranken mehr Geld an den Bezirk abführen. Die Rede ist von Mehreinnahmen von rund 20 Millionen Euro. Stärkster Zahler sei die Stadt Bayreuth mit einer Mehrbelastung von gut 3,5 Millionen Euro. Eine Neuverschuldung sehe der Haushaltsentwurf nicht vor.

mso