Linus Straßer aus Deutschland in Aktion., © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa/Archivbild

«Besser vorbereitet»: Straßer kämpft gegen Kitzbühel-Fluch

Skirennfahrer Linus Straßer ist guter Dinge, seine magere Bilanz auf dem Kitzbüheler Ganslernhang am Sonntag (10.30 und 13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) aufpolieren zu können. «Ich fühle mich besser vorbereitet durch die Saison und dadurch, wie solide ich fahre», sagte der 30 Jahre alte Münchner vor dem Slalom, der traditionell das Hahnenkamm-Wochenende abschließt. Er gehe das Rennen daher recht locker an.

In den vergangenen vier Torläufen der Saison hat Straßer zwei dritte und einen vierten Platz eingefahren. Beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen vor zweieinhalb Wochen lag er ebenfalls auf Podestkurs, schied im zweiten Lauf aber aus. Es sei «eine coole Konstanz bis hierher drin», sagte er über den bisherigen Winter.

In Kitzbühel, wo Straßer als Kind einst das Skifahren lernte, kam er in seiner Karriere bislang aber noch nicht gut zurecht. Erst zweimal – jeweils als 14. – holte er dort Weltcup-Punkte.

Der Hang sei mit seinen vielen Übergängen äußerst anspruchsvoll, erklärte der beste deutsche Slalom-Fahrer. «Du fährst immer fünf Tore und dann bricht der Rhythmus. Da wirklich in einen Flow zu kommen, ist extrem schwierig«, so Straßer. «Du darfst nichts zu sehr wollen und dem Hang deinen Stiefel aufdrücken, sondern musst das Gelände respektieren und hier und da schon fast ein bisschen den Kontrollverlust zulassen.» Im Vorjahr gewann den Slalom von Kitzbühel völlig überraschend der Brite Dave Ryding.