© dpa

Bamberger fordern mehr Sicherheit für das Ankerzentrum

Immer mehr Menschen aus verschiedenen Nationen suchen und finden Zuflucht im so genannten Anker-Zentrum in Bamberg. Das führt im Umfeld der Einrichtung auch zu Problemen, sagt Staatsministerin Melanie Huml. Sie hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eingeladen, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Dabei sind auch Zusagen gemacht worden, dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger Rechnung zu tragen.

Huml sagt: „Es ist angedacht, dass es eine verstärkte Buslinie geben wird. Der Freistaat Bayern wird sich mit 200.000 Euro beteiligen. Es soll auch die Polizeipräsenz erhöht werden. Mittelfristig ist für mich aber auch entscheidend, dass die Zahl der Belegungen wieder rückläufig ist, dass die Leute besser auf Oberfranken verteilt werden.“

Das Bamberger Anker-Zentrum soll – wie vertraglich mit dem Freistaat vereinbart – 2025 geschlossen werden, so Huml weiter.

red