AXA Crashtests 2018: Lautlos, schnell, riskant – urbane Mobilität 2030

In ein paar Jahren schon kann die Mobilität in unseren Städten ganz anders aussehen. Dann bringen wahrscheinlich Drohnen unsere Bestellungen vors Haus, alle fahren E-Bike oder teilen sich ein Auto. Die Weichen bezüglich Infrastruktur und Gesetzesgrundlagen werden heute schon gestellt. Unfallforscher von AXA zeigen deshalb jetzt anhand von Crashtests im schweizerischen Dübendorf Risiken dieser Entwicklung auf.

Drohnen – neue Risiken aus der Luft

Was bei unsachgemäßer Steuerung einer Drohne passieren kann, zeigt der AXA Crashtest. Eine 9 Kilogramm schwere Transportdrohne stürzt in das Seitenfenster eines Autos und schlägt im Fahrerraum ein. Für die Insassen hätte so ein Unfall schwere bis tödliche Verletzungen zur Folge.

Ab 250 Gramm nur mit Adressplakette

„In Deutschland müssen Drohnen bereits ab 250 Gramm gekennzeichnet werden“ sagt AXA Unfallforscherin Bettina Zahnd. Ab 2 Kilogramm Gewicht muss der Besitzer außerdem besondere Flugkenntnisse vorweisen. Und die Expertin fordert: „Drohnen sollten außerdem in der Lage sein, Flugverbotszonen automatisch zu erkennen. So weit sind wir heute leider noch nicht!“

Infrastruktur für Fahrräder verbessern

Verbesserungsbedarf besteht auch im Umgang mit E-Bikes im Straßenverkehr. Denn sind schneller unterwegs als normale Fahrräder und es kommt deshalb viel häufiger zu Überholmanövern. Deshalb fordert die Unfallforscherin: „Für die Stadt der Zukunft brauchen wir daher breitere, oder am besten sogar abgetrennte Rad-Wege, so dass ein sicheres Überholen möglich ist.“

Car-Sharing: wünschenswert – aber auch riskant

„Bei allen Vorteilen Car-Sharing hat auch eine Kehrseite“ sagt Bettina Zahnd. „Wenn ich mit einem Auto fahre, das mir nicht bekannt ist, dann kann mich das sehr schnell auch ablenken und Ablenkung ist eine sehr große Gefahr im Straßenverkehr.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der AXA Konzern AG

Weiterführende Informationen

finden Sie unter http://www.axa.de/crashtests