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Autoraser-Prozess in Hof: Angeklagter bestreitet, an Rennen beteiligt gewesen zu sein

Mit gesenktem Kopf und Tränen in den Augen hat der im Autoraser-Prozess in Hof angeklagte 21-Jährige im Gerichtssaal gesessen. Zum Auftakt am Dienstag (15.9.) sagte er, er bedauere es unendlich, dass seinetwegen ein junger Mann gestorben sei und entschuldigte sich bei dessen Familie. Der Angeklagte soll im Februar in Selb an einem illegalen Autorennen teilgenommen haben. Danach habe er bei hoher Geschwindigkeit einen 19-jährigen Berufsschüler aus Kulmbach mit dem Auto erfasst und getötet. Zum Tatvorwurf sagte er, er sei wohl zu schnell gefahren. Ein Autorennen habe es aber nicht gegeben. Die Staatsanwaltschaft hat den 21-Jährigen wegen Mordes angeklagt. Die Hauptverhandlung am Hofer Landgericht geht am Mittwoch (16.9.) weiter.

red