Aufnahmestopp bei der Kulmbacher Tafel

Die Kulmbacher Tafel ist am Limit. Deshalb gibt es jetzt einen Aufnahmestopp, wie Tafel-Leiterin Elfriede Höhn am Donnerstag (19.1.) bestätigt hat. Es gebe zu viele bedürftige Menschen in Kulmbach. Höhn spricht von inzwischen 220 so genannter Bedarfsgemeinschaften; hinter jeder einzelnen stehen noch einmal vier bis fünf Familienmitglieder. Am Dienstag seien 35 neue solcher Gemeinschaften hinzugekommen. Die Tafel in Kulmbach habe nicht mehr ausreichend Lebensmittel zur Verfügung, die sie verteilen kann, sagt Höhn. Supermärkte würden derzeit nicht mehr viel zur Verfügung stellen. Die Tafel-Leiterin sieht den Landkreis und die Stadt Kulmbach in der Pflicht, zu handeln.

red