© dpa

Atomares Endlager: 2. Fachkonferenz des Jahres mit Beteiligung der Öffentlichkeit läuft

Bekanntlich zählt das Fichtelgebirge wie viele andere Regionen in Deutschland zu den Gebieten, in denen möglicherweise ein Atommüll-Endlager errichtet wird. Das Suchverfahren nach dem Standort ist äußerst umfangreich und dauert voraussichtlich bis zum Jahr 2031. Dennoch fallen jetzt bereits erste Vorentscheidungen. In diesen Tagen zum Beispiel läuft – veranstaltet vom Bundesamt für nukleare Entsorgungssicherheit – die zweite Fachkonferenz des Jahres mit Bürgerbeteiligung.

Wegen Corona findet die Konferenz wie schon im Februar rein digital statt. 1.400 Bürger haben sich angemeldet, besonders viele kommen aus dem Fichtelgebirge. Bis morgen Abend (11.06.) 18 Uhr dauert die Konferenz. Diskutiert werden die bisherigen Suchergebnisse des zuständigen Bundesamts. Und die sind sehr weit gefasst. Halb Deutschland kommt theoretisch für ein Endlager noch in Frage. Wer an dieser Konferenz teilnimmt, kann also noch wenig konkret ausrichten. Aber er bekommt ein Gespür für das Verfahren.

hm