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Angeblich diskriminierte Studentin muss sich vor Gericht verantworten

Es war ein ungewöhnlicher Fall, mit dem sich am Montag (13.1.) das Bayreuther Amtsgericht hat befassen müssen. Es ging um eine dunkelhäutige Studentin der Uni Bayreuth, die sich diskriminiert gefühlt hatte. Das hatte sie laut Kurier auch mehrfach mitgeteilt. Allerdings ist die Sache für die junge Frau nach hinten losgegangen.

Auf der Anklagebank saß nicht etwa die Dozentin, die sich den Vorwurf der Diskriminierung hatte gefallen lassen müssen, sondern die Studentin selbst. Der Grund: Sie soll an der Uni eine regelrechte Rufmord-Kampagne gestartet haben. Dem Zeitungsbericht zufolge soll sie unter anderem in einem Interview mit einer Studentenzeitung gegen die Dozentin gewettert und Kommilitonen dazu gedrängt haben, anonyme Leserbriefe zu verfassen. Außerdem soll sie heimlich eine Tonaufnahme von der Dozentin angefertigt haben. Nachdem die Studentin versichert habe, dass sie diese Aufnahme weder veröffentlicht noch eine Kopie davon angefertig habe, hätten sich beide Parteien schließlich auf einen Vergleich geeinigt.

mso