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Afrikanisches Filmfestival „Cinema Africa“ im Cineplex Bayreuth

In Bayreuth startet am Sonntag (22.1.) das Afrikanische Fimfestival „Cinema Africa“. Veranstalter sind die Uni Bayreuth und das Cineplex. Bis kommenden Mittwoch (25.1.) werden dort fünf Filme aus den Jahren 2021 und 2022 präsentiert, die laut Presse-Info international Beachtung gefunden haben und bereits bei einigen namhaften Festivals gezeigt worden sind. Die Vorführungen im Kino beginnen jeweils um 20 Uhr – am Mittwoch schon um 18 Uhr – und im Anschluss gibt es die Möglichkeit, mit Mitwirkenden zu diskutieren. Wichtig zu wissen: die Filme sind hauptsächlich in französischer und englischer Sprache. Für die Veranstaltung muss jeweils ein Kinoticket gekauft werden.
mso
Programm:
Sonntag, 22. Januar 2023, 20.00 Uhr, Tug of War („Tauziehen des Kriegs“), Tansania 2021, 92 min. Ehrengast: Gudrun Columbus Mwanyika (Hauptdarsteller)
Vuta N’Kuvute (Tug of War) beruht auf dem gleichnamigen preisgekrönten Roman von Shafi Adam Shafi. Die Geschichte handelt von einer verbotenen Romanze zwischen zwei Liebenden in den 1950er Jahren vor dem Hintergrund der vom Kolonialismus geprägten Verhältnisse in Sansibar. Die junge indisch-sansibarische Yasmin flieht vor ihrer arrangierten Ehe und trifft Dengé, einen jungen Revolutionär.
Regisseur: Amil Shivji
Sprache: Englisch und Kiswahili – mit englischen Untertiteln
Montag, 23. Januar 2023, 20.00 Uhr, „Borga“, Deutschland / Ghana 2021, 108 min. Ehrengast: Eugene Boateng (Hauptdarsteller)
Kojo, ein junger Ghanaer, wächst in ärmlichen Verhältnissen in der Nähe eines Elektroschrottplatzes in der ghanaischen Hauptstadt Accra auf. In der Hoffnung auf ein besseres Leben wandert er nach Deutschland aus. Der Film erhielt 2021 beim 42. Filmfestival Max Ophüls Preis (FFMOP) den Hauptpreis im Spielfilm-Wettbewerb.
Regisseur: York-Fabian Raabe
Sprache: Twi, Deutsch und Englisch – mit englischen Untertiteln
Dienstag, 24. Januar 2023, 20.00 Uhr, „Saloum“, Senegal / Frankreich 2021, 82 min. Ehrengast: Paméla Diop (Produzentin)
Ein Söldnertrio versucht, einen mexikanischen Drogenboss aus dem unsicheren Guinea-Bissau zu schmuggeln. Sie wollen auch sein verstecktes Gold in  den Senegal und in Sicherheit bringen. Doch ihr Flugzeug wird zur  Notlandung im Saloum-Delta gezwungen, wo sie in einer Ferienanlage Zuflucht finden. Hier warten alte Bekannte und auch übernatürliche Bedrohungen auf sie.
Regisseur: Jean-Luc Herbulot
Sprache: Französisch und Wolof – mit englischen Untertiteln
Mittwoch, 25. Januar 2023, 18.00 Uhr, „Bendskins“, Kamerun 2021, 90 min.
Der Film erzählt Geschichten aus dem Leben von drei Motorradtaxifahrer*innen („Bendskins“) in Kamerun. Jeden Tag fahren
Sani, Marie und Franck mit ihren Fahrgästen über verschlungene Schotterpisten durch das großstädtische Verkehrschaos. Ihr verwickeltes, konfliktreiches Privatleben ist ein „Krimi“ mit offenem Ausgang …
Regisseur: Narcisse Wandji
Sprache: Pidgin und Französisch – mit englischen Untertiteln
Mittwoch, 25. Januar 2023, 20.00 Uhr, „The Gravity / La Gravité“, Frankreich 2022, 86 min. Ehrengast: Cédric Ido (Regisseur)
Eine noch nie dagewesene Konstellation von Planeten verändert die Schwerkraft auf der Erde und bringt auch das Leben in einem futuristischen Vorort von Paris durcheinander.
Sprache: Französisch – mit englischen Untertiteln