Abgelehnter Asylbewerber droht mit Selbstmord

Ein Drama hat sich heute Morgen in der Bayreuther Asylunterkunft Wilhelm-Busch-Straße zugetragen. Die Polizei wollte dort einen abgelehnten Asylbewerber abholen. Der Mann sollte dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bayreuth vorgeführt werden. Daraufhin flüchtete der 33-jährige auf einen Fenstersims im zweiten Stock und drohte zu springen. Wie die Polizei mitteilt, konnten die Beamten ihn erst nach längeren, intensiven Gesprächen von seinem Vorhaben abhalten, er wurde ins Bezirkskrankenhaus gebracht. Tina Krause vom Flüchtlingshilfeverein Bunt statt Braun berichtet in dem sozialen Netzwerk facebook über den Mann, er sollte am Dienstag nach acht Jahren in Bayreuth abgeschoben werden. Der ehemalige afghanische Polizist habe bereits einen Drohbrief der Taliban erhalten.

stk