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85 Billiglohnarbeiter: Gesundheitsamt testet den Schlachthof Bayreuth

In ganz Bayern werden derzeit aufgrund der Corona-Pandemie die Mitarbeiter von Schlachthöfen getestet. Betroffen ist auch Bayreuth und zwar der Zerlegebetrieb der Bayreuther Fleisch-GmbH an der Drossenfelder Straße. Fast 150 Mitarbeiter mussten sich auf Corona untersuchen lassen, darunter auch gut 80 Billiglohnkräfte aus osteuropäischen Ländern.

Bislang ist angeblich in Bayreuth noch kein Fall aufgetreten. Nun aber ist Jedermann getestet, das Ergebnis soll spätestens am Freitag vorliegen. Die Bayreuther Fleisch-GmbH übrigens ist ein Betrieb der Müller-Gruppe aus Birkenfeld bei Pforzheim. Dort hat es schon Anfang Mai rund 300 Corona-Infizierte gegeben. Alle waren sogenannte Werkvertragsbeschäftigte – sprich: Arbeiter aus Polen, Rumänien oder Ungarn. Auch in Bayreuth schaffen solche Billigarbeiter. Nach Mainwelle-Informationen aber sind sie einigermaßen gut untergebracht, das Ansteckungsrisiko soll nicht ganz so groß sein.

hm