© NGG

Innengastro öffnet, aber Personalmangel macht Restaurants zu schaffen

Sieben Monate geschlossen, sieben Monate Kurzarbeit und sieben Monate Bangen um die Existenz. Die Gastronomen hatten es schwer. Seit heute (07.06.) gibt es aber den nächsten großen Lichtblick: die Innengastronomie darf wieder öffnen. Diese Nachricht sorgt aber nicht nur für Erleichterung. Denn bei einigen Gastronomen herrscht Personalmangel. Ingo Fröse, Chef vom Cafe Florian:

„Es haben einige unserer Mitarbeiter – auch Festangestellte – aufgehört. Weil sie die lange Zeit Kurzarbeit nicht überstehen konnten. Eine Bedienung lebt teilweise vom Lohn und teilweise vom Trinkgeld. Das Trinkgeld ist nicht unerheblich. Das hat denen gefehlt und die sind jetzt in andere Jobs gewechselt.“

Teilweise fühlt er sich in dem Punkt auch vom Staat allein gelassen:

„Der zahlt dir zwar eine Spülmaschine, die zwei Grad heißer spült. Aber die Leute, die für uns wichtig sind, hat er über die Kurzarbeit nicht besonders entlohnt.“

Neues Personal einzustellen bedeutet auch wieder viel Zeit fürs Anlernen zu investieren.

tb