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Polizeibericht 19.04.2021

Polizeibeamtin beleidigt

BAYREUTH. Am vergangenen Samstag wurde eine Polizeibeamtin bei einer Personenkontrolle beleidigt.

Am Samstag kurz vor 16:00 Uhr wollte eine Streife der Polizei Bayreuth-Stadt einen 42-jährigen Bayreuther einer Kontrolle unterziehen. Dieser reagierte auf Ansprache nicht und ging einfach weiter, obwohl er die Polizeibeamten vorher sichtlich bemerkt hatte. Um der Ansprache Nachdruck zu verleihen, hielt die Polizeibeamtin den Herrn an der Schulter fest. Daraufhin blieb der Amtsbekannte stehen und beschimpfte die Ordnungshüterin. Obwohl die Personenkontrolle sonst keine weiteren Folgen hatte, darf sich der Kontrollierte nun wegen einer Straftat der Beleidigung verantworten.

 

Mit Drogen auf der Autobahn unterwegs

A9/Plech. Am Sonntagabend wurde eine Gruppe von Polen auf dem PWC Sperbes angetroffen. Bei der Kontrolle des 28 jährigen Fahrers wirke dieser zunehmend nervös. Bei seiner Durchsuchung wurde der Grund der Nervosität schnell ersichtlich, da dieser versuchte im Hosenbund ca. 10 Gramm Marihuana vor der Streife der VPI Bayreuth zu verbergen. Ein ebenso durchgeführter Drogentest ergab, dass der junge Mann zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Daher musste der junge Herr sich noch einer Blutentnahme unterziehen. Das mitgeführte Betäubungsmittel wurde sichergestellt und dem Polen erwartet nun eine Anzeige wegen dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmittel und der Fahrt unter Drogeneinwirkung.

 

Überladener LKW

A70/Neudrossenfeld: Am 18.04.2021 wurde gegen 15:00 Uhr auf dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach ein 3,5-Tonner mit polnischer Zulassung festgestellt. Das Fahrverhalten gab Anlass zur Annahme, dass der Klein-Lkw deutlich überladen war. Aufgrund der Coronaregelungen gilt aktuell das Sonntagsfahrverbot nicht. Eine Wägung ergab jedoch, dass der Lkw statt der erlaubten 3,5 Tonnen, fast 4,4 Tonnen wog. Somit hatte er doppelt so viel zugeladen als erlaubt. Der ukrainische Fahrer, der im Auftrag einer polnischen Spedition unterwegs war, wurde zu einer Rastanlage geleitet, wohin ihm der Spediteur einen zweiten Lkw zur Teilung der Ladung entsandte. Während den Fahrer eine eher geringe Geldbuße erwartet, wird beim Unternehmer der Gewinn, welchen er durch die Ersparnis einer kompletten Fahrt gehabt hätte, als sogenannte „Vermögensabschöpfung“ im niedrigen vierstelligen Bereich eingefordert.

 

red