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Polizeibericht 22.07.2020

Eingeschlafen und gegen Lkw geprallt

A9/Pegnitz. Am Montagmorgen fuhr ein 61-jähriger Pole mit seinem Ford, Typ Fiesta gegen einen polnischen Sattelzug eines 36-jährigen Ukrainer. Im Detail kam der Pkw-Führer aufgrund eines Sekundenschlafs nach rechts vom mittleren auf dem rechten Fahrstreifen ab und stieß  mit der vorderen rechten Front gegen die linke Seite des Aufliegers. Hierbei wurde die 58-jährige Beifahrerin des Ford-Fahrers in Form einer Kopfplatzwund schwer verletzt und mittels Rettungswagen ins Krankenhaus Pegnitz verbracht. Der Pkw war totalbeschädigt und wurde vom Abschleppdienst Barth u. Reier von der Unfallstelle entfernt. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 11 000 Euro. Der Pkw-Fahrer wurde wegen einem Vergehen der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

 

Drogen im Handschuhfach

Bayreuth.  Am Montagabend kontrollierten geschulte Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen 18-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth am Zentralen Omnibusbahnhof in Bayreuth. Bei der Kontrolle konnte im Handschuhfach zwei Druckverschlusstüten mit Marihuana aufgefunden werden. Der Heranwachsende gab weiterhin einen Konsum eines Joints an.  Eine Unterbindung der Weiterfahrt und eine Blutentnahme waren die Folge. Er wurde wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelrecht und einer Fahrt unter Drogeneinfluss angezeigt.

 

Verbotenes Kampfmesser aufgefunden

A 9/Bayreuth. Bei einer Kontrolle an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord fand eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth bereits am Montagnachmittag in einem Kleintransporter ein verbotenes Kampfmesser. Der Transporter fuhr zuvor auf der A9 in nördlicher Richtung. Der 33-jährige Fahrzeugführer aus Polen hatte das Messer griffbereit im Seitenfach der Fahrertüre. Da kein berechtigtes Interesse zum Führen vorlag, wurde dieses vor Ort sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

 

Fahrer unter Drogeneinwirkung

A 9/Pegnitz. Bei einem 28-jährigen Fahrzeugführer stellte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth bereits am Montagnachmittag drogentypische Auffälligkeiten fest. Die Beamten kontrollierten ihn auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West. Der junge Mann aus Nürnberg war zuvor mit seinem Pkw Citroen auf der A9 in Richtung München unterwegs. Nachdem ein durchgeführter Drogentest den Verdacht bestätigte und ein positives Ergebnis für THC zeigte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen der Drogenfahrt angezeigt.

 

Marihuana im Rucksack

A9/Bayreuth. Am Dienstagmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd einen 31-jährigen Mann der gerade auf dem Weg nach Berlin war.  Nachdem die Beamten den Fahrzeugführer nach Rauschgift oder anderen verbotenen Gegenständen befragten, holte er aus seinem Rucksack eine geringe Menge Marihuana heraus. Ein im Anschluss durchgeführter Drogentest verlief jedoch negativ, sodass er die Fahrt fortsetzen durfte. Das Rauschgift wurde sichergestellt und gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetztes eingeleitet.

 

Drogenfund und ohne Führerschein

A9/Schnaittach. Etliche Gramm Marihuana stellten zivile Fahnder am Montagnachmittag bei einem 20-jährigen auf der Autobahn sicher. Zudem konnte der 41-jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis vorweisen.

Gegen 14.15 Uhr zog ein Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen das Interesse der zivilen Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle an der Anschlussstelle Hormersdorf konnte der Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. Wie sich im Laufe der Befragung herausstellte wurde ihm dieser in Polen wegen Trunkenheit entzogen. Er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Im Fahrzeug fanden die Fahnder zudem knapp  40 Gramm Marihuana und stellten es sicher. Gegen den 20-Jährigen Besitzer laufen nun Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach dem der Dritte im Bunde im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, konnten sie ihre Fahrt im Anschluss fortsetzen.

 

Schreckschusspistole sichergestellt

A 9/Trockau. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Mercedes Vito mit deutscher Zulassung bei der AS Trockau. Der Kleintransporter war zuvor in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zugriffsbereit im Fußraum der Beifahrerseite einen unverschlossenen Waffenkoffer mit einer Schreckschusspistole. Einen erforderlichen kleinen Waffenschein konnte der 49-jährige Fahrzeugführer nicht vorweisen. Die Schreckschusspistole, sowie einige Schuss Kartuschenmunition wurden sichergestellt. Der Mann muss sich nun wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz verantworten.

 

red