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Polizeibericht 21.07.2020

Eingeschlafen und gegen Lkw geprallt

A9/Pegnitz. Am Montagmorgen fuhr ein 61-jähriger Pole mit seinem Ford, Typ Fiesta gegen einen polnischen Sattelzug eines 36-jährigen Ukrainers. Der Pkw-Führer kam vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafs nach rechts vom mittleren auf dem rechten Fahrstreifen und stieß  mit der vorderen rechten Front gegen die linke Seite des Aufliegers. Hierbei wurde die 58-jährige Beifahrerin des Ford-Fahrers am Kopf schwer verletzt und mittels Rettungswagen ins Krankenhaus Pegnitz verbracht. Der Pkw war totalbeschädigt und wurde vom Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 11 000 Euro. Der Pkw-Fahrer wurde wegen eines Vergehens der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

 

Drogen im Handschuhfach

 Bayreuth.  Am Montagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen 18-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth am Zentralen Omnibusbahnhof in Bayreuth. Bei der Kontrolle konnten im Handschuhfach zwei Druckverschlusstüten mit Marihuana aufgefunden werden. Der Heranwachsende gab weiterhin den Konsum eines Joints an.  Eine Unterbindung der Weiterfahrt und eine Blutentnahme waren die Folge. Er wurde wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelrecht und einer Fahrt unter Drogeneinfluss angezeigt.

 

Verbotenes Kampfmesser aufgefunden

A 9/Bayreuth. Bei einer Kontrolle an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord fand eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagnachmittag in einem Kleintransporter ein verbotenes Kampfmesser. Der Transporter fuhr zuvor auf der A9 in nördlicher Richtung. Der 33-jährige Fahrzeugführer aus Polen hatte das Messer griffbereit im Seitenfach der Fahrertüre. Da kein berechtigtes Interesse zum Führen vorlag, wurde dieses vor Ort sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

 

Fahrer unter Drogeneinwirkung

A 9/Pegnitz. Bei einem 28-jährigen Fahrzeugführer stellte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagnachmittag drogentypische Auffälligkeiten fest. Die Beamten kontrollierten ihn auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West. Der junge Mann aus Nürnberg war zuvor mit seinem Pkw Citroen auf der A9 in Richtung München unterwegs. Nachdem ein durchgeführter Drogentest den Verdacht bestätigte und ein positives Ergebnis für THC zeigte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen der Drogenfahrt angezeigt.

 

Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten

A9/Pegnitz. Am Dienstag, den 21.07.2020, fuhr gegen 05:20 Uhr der Pkw einer mehrköpfigen Familie aus Leipzig nach einer Pause von der Rastanlage Fränkische Schweiz in Fahrtrichtung München wieder auf die A9 auf. Nachdem die 49jährige Fahrzeugführerin beschleunigt und sich hinter zwei Lkws auf der rechten Fahrspur eingereiht hatte, versuchte sie gleich im Anschluss diese Lkws zu überholen und übersah einen auf der mittleren Fahrspur herannahenden Ford Transit aus Berlin. Dieser konnte einen Auffahrunfall nicht mehr vermeiden; das Fahrzeug aus Leipzig stellte sich nach dem Aufprall auf der Autobahn quer. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Fahrer im Transit und eine 17jährige Mitfahrerin im Ford aus Leipzig wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

 

Drogenfund und ohne Führerschein

A9 / Schnaittach. Etliche Gramm Marihuana stellten zivile Fahnder am Montagnachmittag bei einem 20-jährigen auf der Autobahn sicher. Zudem konnte der 41-jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis vorweisen.

Gegen 14.15 Uhr zog ein Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen das Interesse der zivilen Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle an der Anschlussstelle Hormersdorf konnte der Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. Wie sich im Laufe der Befragung herausstellte wurde ihm dieser in Polen wegen Trunkenheit entzogen. Er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Im Fahrzeug fanden die Fahnder zudem knapp  40 Gramm Marihuana und stellten es sicher. Gegen den 20-Jährigen Besitzer laufen nun Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach dem der Dritte im Bunde im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, konnten sie ihre Fahrt im Anschluss fortsetzen.

 

red