Bei Anruf Ärger: Telefonwerbung ist verboten

Unerlaubte und unseriöse Telefonwerbung kann lästig sein. Die Stadtwerke warnen, jetzt vor Jahresende, vor unseriösen Unternehmen. Diese rufen jetzt zum Jahreswechsel immer öfter an, um Kunden einen Wechsel des Strom- und Gas-Anbieters schmackhaft zu machen.

Die Masche: am Telefon ein großes Ersparnis versprechen, Zählernummer rausfinden und den neuen Vertrag zuschicken. Widerruft man diesen Vertrag nicht innerhalb von 14 Tagen hat man ganz schnell seinen Anbieter, ohne es zu wissen, gewechselt.

Die gute Nachricht: Es gibt Wege, sich zu schützen. Telefonwerbung ist ohne vorheriges Einverständnis verboten. Sollten Sie angerufen werden können Sie diesen Vorfall den Stadtwerken melden.

Tipps der Stadtwerke Bayreuth
• Weisen Sie den Anrufer darauf hin, dass Sie nicht angerufen werden dürfen, ohne dass Sie sich vorher dazu bereiterklärt haben (Kaltakquise).
• Geben Sie auf keinen Fall Ihre Kundendaten heraus und beenden Sie das Gespräch.
• Notieren Sie sich den Namen des Anrufers, dessen Telefonnummer und den Firmennamen.
• Kontaktieren Sie die Stadtwerke Bayreuth, denn Ihre Hinweise sind sehr wertvoll. Im Idealfall helfen Sie den Stadtwerken Bayreuth, gegen die unseriösen Unternehmen vor Gericht ziehen zu können.
• Für den Fall, dass Sie bereits eine Auftragsbestätigung erhalten haben: Jetzt müssen Sie schnell sein, denn Sie haben nur eine zweiwöchige Widerrufsfrist. Widersprechen Sie dem Vertrag umgehend in schriftlicher Form und schicken Sie Ihren Widerspruch per Einschreiben und Rückschein an das Unternehmen.
• Melden Sie unerlaubte Telefonwerbung der Bundesnetzagentur, denn die telefonische Kaltakquise ist verboten.

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